Die Pfaueninsel

“Pfaueninsel! Wie ein Märchen steigt ein Bild aus meinen Kindertagen vor mir auf: Ein Schloss, Palmen und Känguruhs; Papageien kreischen; Pfauen sitzen auf hoher Stange oder schlagen ein Rad, Volieren, Springbrunnen, überschattete Wiesen, Schlängelpfade, die überall hinführten und nirgends; ein rätselvolles Eiland, eine Oase, ein Blumenteppich inmitten der Mark".

(Theodor Fontane)

 

Die Pfaueninsel selbst ist längst kein Geheimtip mehr. Dass ihre Spuren 4000 Jahre zurückreichen, ist indessen weniger bekannt. Ihre Fundstücke, eine Urne und Schmuck der Germanen, sind heute im Museum für Völkerkunde. Aus dem ausgehenden 17. Jahrhundert ranken sich geheimnisvolle Geschichten um den Alchemisten Johannes Kunckel. Schwarzer Rauch und unheimliche Gerüche waberten von der Insel aufs Festland. Weil Fremden das Betreten der Insel unter Strafe verboten war, glaubte man an Hexenmagie...

Erst im 19. Jahrhundert erlaubte das preußische Königshaus den Besuch des Volkes auf der Pfaueninsel. Heute ist das Kleinod Naturschutzgebiet und Unesco-Weltkulturerbe. Durch die "Minikreuzfahrt auf dem Wannsee" (Überfahrt mit der Fähre),  ihre himmlische Ruhe abseits des Autoverkehrs und die romantische Parklandschaft bietet sie selbst im Winter einen Tag Urlaub vom ganz normalen Wahnsinn.

Lust auf einen Streifzug über die Insel des Alchimisten?

Tour Berlin: Pfaueninsel