Neue Synagoge

Weithin sichtbar in Berlin: die vergoldeten Rippen der Kuppel

 

  • 5. September 1866: die Neue Synagoge wird eingeweiht
  • 09. und 10. November 1938: In der Progromnacht wird die Synagoge geschändet und in Brand gesetzt. Wilhelm Krützfeld aus dem nahegelegenen Polizeirevier tritt den Brandstiftern entgegen und bewahrt das Gebäude vor der Zerstörung.
  • 30. März 1940: Ein letzter Gottesdienst findet statt. Danach übernimmt die Wehrmacht die Neue Synagoge. Im Zweiten Weltkrieg wird das Gebäude durch Bomben schwer beschädigt und der Hauptraum 1958 wegen Einsturzgefahr gesprengt.
  • 1988: Gründung der Stiftung Centrum Judaicum und Grundsteinlegung für den Wiederaufbau
  • 7. Mai 1995: Eröffnung des wiederhergestellten Gebäudes als Centrum Judaicum. Es wird nicht wieder zur Synagoge geweiht, sondern informiert mit der Ausstellung “Tuet auf die Pforten…” über jüdisches Leben in Berlin.